Freiburg

Das Amt für den Obligatorischen Unterricht Freiburg (DOA) hat eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, ein Einführungs- und Weiterbildungskonzept zur Einführung der Basisschrift in Deutschfreiburg zu erstellen.

Der Teil A (Leitideen) des Lehrplans Schrift (Übergangslehrplan Kanton Freiburg 2005) kann bis zur Einführung des Lehrplans 21 sinngemäss weiterverwendet werden. Die Begriffe Steinschrift und verbundene Schrift müssen lediglich durch unverbundene respektive teilverbundene Schrift ersetzt werden.

Im Hinblick auf die Inkraftsetzung des Lehrplans 21 im Schuljahr 2019/2020 in Deutschfreiburg soll auf eine aufwändige Anpassung des Lehrplans verzichtet werden. Stattdessen wird in der Weiterbildung auf die Thematik hingewiesen.

Ist die Einführung der Deutschschweizer Basisschrift beschlossen? 

Beschlossen

Verbindliche Einführung auf Beginn des Schuljahres 2016/17 in der 3H  und 4H.

Schuljahr 2015/16:
Für die 4H entsteht eine besondere Übergangssituation. Sie haben in der 3H die Steinschrift gelernt. Da die unverbundene Basisschrift der Steinschrift sehr ähnlich ist, wird diese nun mit Rundwenden ergänzt. Damit sollte der Wechsel problemlos bewältigt werden können. Die Lehrpersonen werden dafür spezifisch weitergebildet.

Ab Schuljahr 2016/17:
Die Basisschrift wird die aufbauenden Schuljahre schrittweise erreichen und Ende Schuljahr 2019 implementiert sein. Die Schulen können die Basisschrift früher (Schuljahr 15/16) einführen, wenn sie via Weiterbildung der betroffenen Lehrpersonen sicherstellen, dass die entsprechenden Schülerinnen und Schüler die Basisschrift über die ganze Schullaufbahn lernen können.

Kantonale Kontaktperson(en) 

Inspektorat Kindergarten und Primarschule Deutschfreiburg
Markus Fasel
Mariahilfstrasse 2, 1712 Tafers
Tel:  026 305 40 87
E-Mail: markus.fasel@fr.ch

Welche Schriftlehrmittel/Fibeln werden verwendet? 

In Deutschfreiburg sind folgende Lehrmittel zum Schriftspracherwerb zugelassen:

  • Buchstabenreise
  • Leseschlau
  • Tobifibel
  • Lara und ihre Freunde
  • Ideenkiste und Regenbogen-Lesekiste

Es wird geprüft, ob diese Lehrmittel bei einer Umstellung zur Deutschschweizer Basisschrift weiterverwendet werden können.

Empfohlener Schriftlehrgang zur Basisschrift: Unterwegs zur persönlichen Handschrift

Besteht ein Lehrmittelobligatorium? 

Alternativobligatorium

Was ist in Bezug auf Weiterbildung von Lehrpersonen geplant? 

Die Weiterbildung wird den Bedürfnissen und Vorkenntnissen der Lehrpersonen entsprechend modulartig aufgebaut. Ein Modul entspricht einem Weiterbildungshalbtag (3 Stunden). Die Arbeitsgruppe Unterricht (AGU 1./2. Zyklus) bzw. die Schulinspektorenkonferenz (SIK) hat einzelne Module für gewisse Stufen für obligatorisch erklärt.

Die Lehrpersonen der 1H bis 4H müssen sich die unverbundene Basisschrift bzw. die Lehrpersonen der 5H bis 8 H die teilverbundene Basisschrift aneignen.

Basisschrift 1 – Einführung ( 2-3 Stunden)
Für alle Lehrpersonen 1H bis 8 H verbindlich (inkl. SHP, DaZ-Lehrpersonen, TG-Lehrpersonen)

Basisschrift 2 – Schrifterwerb (2-3 Stunden)
Für alle Lehrpersonen 1H bis 4verbindlich

Basisschrift 3 – Schriftentwicklung ( 2-3 Stunden)
Für alle Lehrpersonen der  5H und 6verbindlich; für Lehrpersonen der 7H und 8H empfohlen

Genauere Informationen zum Zeitplan der Weiterbildungen finden sie hier.

Weitere Informationen zur Einführung